Callejon Metropolis

Callejon

„Metropolis“

VÖ: 28. August 2020

Genre: Metal / Metal-Core

Label : Warner Music Germany

(Please scroll down for English)

„Metropolis“ ist das bereits neunte Studioalbum der fünfköpfigen  Düsseldorfer Metal-Core Band Callejon (spanisch: Callejón, zu deutsch: enge Gasse) und schaffte es kurz nach Veröffentlichung in die Top Ten der offiziellen deutschen Albumcharts. Bastian Sobtzick (Gesang), Bernhard Horn (E-Gitarre), Christoph Koterzina (E-Gitarre), Thorsten Becker (E-Bass) und Maximilian Kotzmann (Schlagzeug) können bereits auf eine achtzehnjährige Bandgeschichte zurückblicken. Wobei es im Laufe der Jahre zu einigen Umbesetzungen innerhalb des Quintetts kam. Was einst aus einem Jugendtraum von Bastian Sobtzick und Bernhard Horn entstand, entwickelte sich zu einen der wichtigsten deutschsprachigen Gruppen, an denen keiner so einfach vorbeihören kann.

Das musikalische Werk, mit insgesamt zwölf dystopischen Tracks, ist an das im Jahre 1923 erschienene Filmprojekt „Metropolis“ des legendären Regisseurs Fritz Lange angelehnt. Laut Band soll es weniger eine Hommage sein, sondern eine eigene Projektionsfläche bilden und ein neues „Metropolis“ erschaffen: Ein düstere Großstadt, gleichzeitig gefangen in ihrem Wahnsinn, ihrer Wirklichkeit und in ihrem Kult. Ein wahrgewordener Albtraum. 

Der Opener, welcher auch gleichzeitig wie die Platte selbst heißt, ebnet mit Kirchenklängen und später dann mit brachialer Wucht den Weg zu „Metropolis“.

„Gottficker“ ist die zweite Auskopplung und spiegelt meiner Meinung nach die schlechte Seite der Menschheit wieder. Die dunkle Schattenseite, welche Zerstörung, Macht und Gier hervorbringt. Schon alleine der Trailer zu „Gottficker“ hat sich tief ins Gehirn gebrannt. 

„Blut“ startet mit Klängen, die an Maschinengewehrschüsse erinnert. Ein Menschentumult ist im Hintergrund zu hören. Wie ein Sturm fegt der Song los. „Erst das Fressen, dann die Moral“ ist anscheinend die Botschaft des Songs. Bastian Sobtzicks Gesang wechselt von rauem Gesang, wie in vielen Callejon Songs, zu im Refrain klaren, weichen Tönen.

„Dies Irae“ trägt elektronische Einflüsse in sich bis er bombastisch mit harten Gitarrenriffs seine Kraft entfaltet.

Die Texte wirken brutal und hart, allerdings denke ich, dass wenn man diese, unter ihrem Deckmantel genauer betrachtet, alle eine tiefere lyrische Bedeutung haben.

Bastian Sobtzick (Künstlername: BastiBasti) hat seine kreative Ader nicht nur in die Musik, sondern auch ind as Layout der Platte und in die Musikvideos einfließen lassen.

Wollen wir hoffen, dass „Metropolis“ nur eine Phantasie bleibt, ansonsten wären die Tage der Weltbevölkerung sicher gezählt.

Christina Angrabeit

Musik: (10 /10)

Bewertung: 10 von 10.

Lyrik: (10 / 10)

Bewertung: 10 von 10.

Produktion: (10 /10)

Bewertung: 10 von 10.

Layout: (9 /10)

Bewertung: 8 von 10.

Tracklist

  1. Metropolis (4:43)
  2. Gottficker (3:53)
  3. Blut (4:18)
  4. Die Krähe mit dem Schädelbauch (4:27)
  5. Fürchtet Euch! (3:33)
  6. Die Fabrik (4:49)
  7. Der Wald (4:39)
  8. Herr der Fliegen (3:07)
  9. Misraim (1:04)
  10. Katakomben (5:03)
  11. Dies Irae (3:36)
  12. Gestade der Vergessenheit (6:38)

Callejon

„Metropolis“

Release: August 28th, 2020

Genre: Metal / Metal-Core

Label: Warner Music Germany

Callejon | Photo: (c) Lukas Richter

„Metropolis“ is already the ninth studio album of the five-member metal core band Callejon (Spanish: Callejón, English: narrow alleys) from Dusseldorf (Germany) and made it into the top ten of the official German album charts shortly after its release. Bastian Sobtzick (vocals), Bernhard Horn (electric guitar), Christoph Koterzina (electric guitar), Thorsten Becker (electric bass) and Maximilian Kotzmann (drums) can already look back on an eighteen-year band history. In the course of the years there have been some changes within the quintet. What once emerged from a childhood dream of Bastian Sobtzick and Bernhard Horn, has developed into one of the most important German-speaking groups that nobody can simply ignore.

The musical piece, with a total of twelve dystopian tracks, is based on the 1923 film project „Metropolis“ by the legendary director Fritz Lange. According to the band, it is less a homage, but rather a projection screen of its own, creating a new „Metropolis“: A gloomy big city, at the same time caught in its madness, its reality and its cult. A nightmare come true.

The opener, which is also the name of the record itself, paves the way to „Metropolis“ with church sounds and later with brute force.

„Gottficker“ is the second release and in my opinion it reflects the bad side of humanity. The dark shadow side, which produces destruction, power and greed. The trailer for „Gottficker“ alone has already burned itself deep into the brain.

„Blut“ starts with sounds that remind of machine gun shots. A human tumult can be heard in the background. The song sweeps off like a storm. „Erst das Fressen, dann die Moral“ („First the guzzling, then the morality“) is apparently the message of the song. Bastian Sobtzick’s vocals change from rough vocals, as in many Callejon songs, to clear, soft tones in the chorus.

„Dies Irae“ carries electronic influences until it unfolds his power bombastically with hard guitar riffs.

The lyrics seem brutal and harsh, but I think that if you look at them more closely, under their guise, they all have a deeper lyrical meaning.

Bastian Sobtzick (artist name: BastiBasti) has put his creative streak not only into the music, as well as into the layout of the record and the music videos.

Let us hope that „Metropolis“ remains just a fantasy, otherwise the days of the world’s population would certainly be counted.

Christina Angrabeit

Music: (10/10)

Bewertung: 10 von 10.

Lyrics: (10/ 10)

Bewertung: 10 von 10.

Production: (10/10)

Bewertung: 10 von 10.

Layout: (8/10)

Bewertung: 8 von 10.

Eine Antwort zu “Callejon Metropolis

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