Die Tonbild-Postkarte erlebt ihr Revival

 

Tonbild Postkarte vorn

Das SalonTrio MalheurDas SalonTrio Malheur startet Crowdfunding Projekt auf Startnext

Die Tonbild-Postkarte erlebt ihr Revival

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Schellackplatte und Postkarte kombiniert und als sogenannte Tonbild-Postkarte, erstmals 1904, als „Epoche machende Erfindung“ zu Weihnachten auf den Markt gebracht. In ihrer Hoch-Zeit erlebten die Tonbild-Postkarten Ende der 1920 er mit Schlagern und Gassenhauern große Popularität.* Auch in späteren Jahren kam sie zu Werbezwecken oder als „Gag der Musikindustrie“ immer wieder zum Einsatz und wurde bis in die 1980 er Jahre in Ost und West produziert. Eine französische Variante der Postkarten hieß Sonorine, in den USA war sie als ,,Talking Postcard „und in Italien als Carte ,,Postale Parlante“ bekannt.

Das Projekt: Das Salontrio Malheur (Klavier / Geige / Gesang) im Salonstil der 1920 er Jahre hat nun den richtigen Tonträger (wieder)entdeckt: Die Tonbild-Postkarte – eine Erfindung aus dem beginnenden 20. Jahrhundert. Auf dieser Postkarte ist ein Song – wie auf einer Vinyl-Single – eingeprägt, so dass man diesen auf einem Plattenspieler abspielen kann. Unterstützt werden kann das Projekt über Startnext (https://www.startnext.com/salontrio-malheur). Die anderen Lieder des neuen Albums werden exklusiv und ganz modern bei MonokelPop-Entertainment als Download-Version zu finden sein.

Tonbild Postkarte fb

Tonbild-Postkarte

Familie Krause in Berlin 1928: Der Schnapsfabrikant a. D. Direktor Alois Krause hat schon bessere Zeiten gesehen. Seine Firma ist pleite, seine Frau ist ihm davongelaufen und unter den Möbeln klebt der Kuckuck. Doch Krause lässt sich nicht unterkriegen. Gemeinsam mit seinem treuen Diener Rudolph und dem polnischen Dienstmädchen Fräulein Emilia hält er sich mit kleinen Gaunereien über Wasser. Allwöchentlich wird in der Villa Krause der „Fünf-Uhr-Tee“ zelebriert. Während man die Gäste mit musikalischen Kabinettstückchen und kulturbeflissener Rezitation unterhält, macht sich der Herr Direktor mit tatkräftiger Unterstützung seines Dieners Rudolph auf die Suche nach einer neuen und solventen Herzdame. Unterdessen bietet Fräulein Emilia in ihrem Bauchladen eine Kollektion feinster Genussgüter an, serviert den Gästen Appetithäppchen und nutzt die Gunst der Stunde für kleine Diebereien, um die monetäre Situation im Hause Krause zu entlasten.

Mit keckem Witz und charmantem Spiel präsentiert das Berliner SalonTrio Malheur eine musikalische Melange aus Cabaret-Chansons von Rudolf Nelson, Friedrich Holländer, Kurt Weill & Co. und klassischen Salonstücken von Arturo Toscanini, Vitorio Monti und Astor Piazzola. Kombiniert mit Texten von Paolo Montegaza, Kurt Tucholsky und Joachim Ringelnatz, erleben Sie einen Abend ganz im Stil der Salonkultur der 1920er Jahre.

Die Gastgeber sind:

Herr Direktor Alois Krause: Daniel Malheur / Gesang
Diener Rudolph: Peter André Rodekuhr / Klavier & Gesang
Fräulein Emilia Nowacka: Agata Gromek / Geige & Gesang

Dem Trio liegt sehr viel daran die musikkabarettistische Kultur der 1920er Jahre in Erinnerung zu halten. Sie birgt den unerschöpflichen Reichtum an geistreichem Wortwitz und freien Denkens jener Zeit des Aufbruchs der Weimarer Republik. Mit dem aufkommenden Nationalsozialismus wurde diese Kultur fast komplett ausgelöscht und danach wurde dieses Niveau zumindest in Deutschland kaum wieder erreicht. Eine neue, junge Generation ist im Begriff, diese „Wilden 20er“ zu entdecken. Ihr Anliegen ist es aufzuzeigen, dass neben dem KAKTUS und VERONIKA auch noch andere musikalische Kleinkunst-Perlen dort draußen zu entdecken sind.

Das Salontrio Malheur geht im November ins Studio , um ihr Programm aufzunehmen. Sollte das Crowdfunding erfolgreich verlaufen, so werden wir sie das Geld für die Studiokosten, für die Postproduktion, sowie für die Kosten im Presswerk und GEMA verwenden. Geplant ist eine Auflage von 500 Stück. Sollten sie das Fundingziel überschreiten, so finanzieren sie hiermit eine Video-Produktion für Werbezwecke, um Veranstalter für die 2020 er von der „Familie Krause“ zu überzeugen.

Aktuelle Termine und Infos unter:

http://www.monokelpop-entertainment.de und

https://www.livegigs.de/suche/Daniel_Malheur

Startnext:

https://www.startnext.com/salontrio-malheur

*(Quelle: Igor Wachtel, Bartko-Reher-Team)

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