Auf den Spuren des Ursprungs

Auf den Spuren des Ursprungs

Selig spielten zum ersten Mal „Knocking On Heaven’s Door“ live

Selig

Jan Plewka (SELIG) in der Worpsweder Music Hall | Photo: (c) Christina Angrabeit

Worpswede. Normalerweise geht eine Band nicht ohne aktuelles Album auf Tour, aber bei der Worpsweder Music Hall machen Selig gern eine Ausnahme. Bereits im vergangenen Jahr spielten sie dort zwei ausverkaufte Konzerte.

Am 6. August diesen Jahres war es dann wieder soweit. Pünktlich um 21 Uhr fing die Nebelmaschine an die Bühne zu verhüllen und die vier Bandmitglieder betraten die Bühne. Eröffnet wurde das Konzert mit dem Titel „5000 Meilen“ aus dem Album „Endlich Unendlich“ und schlug mit harten, rockigen Gitarrenriffs von Christian Neander und Jan Plewkas (Sänger) rauer, unverwechselbaren Stimme wieder Töne an, wie sie es aus der Anfangszeit in den 90er Jahren der Gruppe gewohnt war. Es folgten weitere Highlights, wie „Kleine Schwester“ „Bruderlos“ und „Ist es wichtig“. Auch Klassiker wie „Von Ewigkeit zu Ewigkeit“ und „Schau, Schau“ wurden von den Fans lauthals mitgesungen sowie gefeiert. Wer für das vorletzte Album „Magma“ (2013) ein Faible hat, wurde mit der Singleauskopplung „Alles auf einmal“ nicht enttäuscht. Der Selig Frontmann lobte das Catering sowie die Crew der Music Hall und betonte, wie schön es sei, immer wieder nach Worpswede zu kommen.  Als Zugaben gab es „Regenbogenleicht“ und „Knocking on heavens door“ auf die Ohren. Letzterer ist etwas Besonderes, da dieser Song in der ganzen seligen Laufbahn noch nie live angestimmt wurde. „Knocking on heavens door“ ist ein Kinofilm aus dem Jahre 1997, in dem Till Schweiger die Hauptrolle spielte und Selig den Soundtrack beisteuerte. Nach fast zwei Stunden Spielzeit neigte sich die Show dann dem Ende. Wer dieses Jahr nicht vorbeikommen konnte, hat die Chance die Band wahrscheinlich im nächsten Jahr in Worpswede erleben zu dürfen, da Jan Plewka eine Wiederkehr der Gruppe auf Lebenszeit versprach.

Christina Angrabeit

Setlist

5000 Meilen
Sie hat geschrien
Arsch einer Göttin
Mädchen auf dem Dach
Lass mich rein
Kleine Schwester
Bruderlos
Alles auf Einmal
Glaub mir
Ist es wichtig?
High
Von Ewigkeit zu Ewigkeit
Schau Schau
Die Besten
Wenn ich wollte

Ohne dich
Wir werden uns wiedersehen
Regenbogenleicht

Knocking on heavens door

Selig am 6. August 2016 in der Music Hall Worpswede e. V.

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Studioalben

1994: Selig
1995: Hier
1997: Blender
2009: Und endlich unendlich
2010: Von Ewigkeit zu Ewigkeit
2013: Magma

Kompilationen

1999: Für immer und Selig (Best-of-Doppelalbum)
2014: Die Besten (1994-2014) (Die Selig Klassiker wurden neu aufgenommenen)

Singleauskopplungen

1994:Sie hat geschrien
1994:Wenn ich wollte
1994:Ohne dich
1995:Ist es wichtig?
1995:Lass mich rein
1996:Bruderlos
1997: Popstar
1997:Sie zieht aus
2009:Schau Schau
2009: Wir werden und wiedersehen
2009:Ich fall in deine Arme
2010: Von Ewigkeit zu Ewigkeit
2011: Hey Ho
2012: Love & Peace
2012: Alles auf einmal
2012: Wenn ich an dich denke
2014: Ohne dich

Auszeichnungen und Nominierungen

Echo
1995: Videoclip National (Wenn ich wollte)

1Live Krone
2009: nominiert als Beste Band
2010: nominiert als Beste Band

Goldene Schallplatte
2012: „Und Endlich Unendlich“ für 100.000 verkaufte Einheiten

Deutscher Musikautorenpreis
2016: Nominiert in der Kategorie Komposition Pop/Rock

Homepages:

http://www.selig.eu
http://www.facebook.com/seligmusik
https://de.wikipedia.org/wiki/Selig_(Band)

Eine Antwort zu “Auf den Spuren des Ursprungs

  1. Pingback: Psychodelisch mit zeitlosem Charme | angrabyte.journalism·

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